Schweizerischer Klub der Beauceron-Freunde

Der Beauceron als Diensthund

Der Berger de Beauce wurde von Anfang an als Gebrauchshund gezüchtet. Wegen den Eigenschaften, die ihn zum  Hüten und Treiben von Schafherden befähigten, wurden der Beauceron schon früh von Armee und Polizei entdeckt. So wurde der Beauceron bereits vor 100 Jahren als Diensthund und später auch oft als Sporthund eingesetzt.

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Aus laufendem Helikopter wird der Hund auf einen flüchtenden Täter geschickt

Mit der züchterischen Bevorzugung von grossen und schweren Hunden, hat man seit den 60er Jahren viel der erwünschten Gebrauchseigenschaften aufs Spiel gesetzt.

Der Beauceron kann sich auch heute noch als Diensthund eignen, wenn die notwendigen Eigenschaften vorhanden sind

  • Körperliche Robustheitein
  • unerschrockenes Wesen gepaart mit einer gewissen Härte und mentalen Ausdauer
  • gute Führigkeit
  • hoher Beutetrieb
  • ausgeprägtes Suchverhalten

Leider wurde von vielen Züchtern in den letzten Jahrzehnten wenig Wert auf diese durchaus erwünschten Gebrauchseigenschaften gelegt. Erfolge an Ausstellungen schienen wichtiger zu sein. In der Schweiz und auch in Frankreich hatten (und haben) sich nur wenige Züchter dem Beauceron als Gebrauchs- und Diensthund angenommen. Ein Grund dafür dürfte auch darin liegen, dass Beaucerons aus Arbeitslinien talentierte Hundeführer erfordern, die gewillt sind mit ihrem Beauceron zu arbeiten.

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Der Hund muss die Blockade kompromisslos durchbrechen Fassen eines flüchtenden Täters

Regula Candrian (Mitglied im Zentralvorstand des SKBF) führte erfolgreich zwei Beaucerons aus der Arbeitslinie (von der Widenau / Plaine du Tilleul) als Diensthunde beim Bund. Sie bewies damit, dass Beaucerons aus konsequent gezüchteten Arbeitslinien den Vergleich mit den andern bekannten Diensthunde-Rassen nicht zu scheuen brauchen.